Leuchttiere und andere Energietankstellen

Mein Weg zurück aus dem Sozialen Lockdown

Das Leuchttier

Darf ich vorstellen? Das Leuchttier!

Das Leuchttier ist eine solarbetriebene Lampe, die wohl ein Glühwürmchen symbolisieren soll und schließlich einem lieben Menschen im Bayerischen Wald Geburtstagsgrüße überbrachte. Doch leider besaß das Leuchttier seinen ganz eigenen Kopf und ließ das Geburtstagskind trotz Schütteln und Rütteln im Dunkeln. Im Kopfstand erstrahlte es manchmal, manchmal aber auch nicht…. So durfte es natürlich nicht da bleiben und musste am nächsten Tag mit mir zurückfahren. Kaum in der heimatlichen Garage angekommen, leuchtete mir vom Rücksitz das gelbe Hinterteil des Leuchttiers entgegen. Na toll 🙄😁

Bis zu einer neuen Umsiedlungsmöglichkeit wohnte das Leuchttier neben meinem eigenen in einem der Blumenkästen auf meinem Balkon und ließ zuverlässig jeden Abend sein Hinterteil erstrahlen.

Und wie dieses Leuchttier mir half ein wenig mehr Licht in meine Dunkelheit des Time Outs zu bringen, darum soll es in diesem Blogbeitrag gehen.

Hallo Depression

Die unerwartete Absage meiner Traumatherapie zog mich gefühlt in ein tiefes Loch und meine Behandler diagnostizierten eine erneute depressive Phase mit den Symptomen einer schweren Depression, die ich gerne als „Gefühl der -losigkeiten“ zusammenfasse: HOFFNUNGslosigkeit, MUTlosigkeit, SCHLAFlosigkeit, APPETITlosigkeit, GEFÜHLslosigkeit, KRAFTlosigkeit, LUSTlosigkeit. ANTRIEBSlosigkeit. Dazu kamen Schuldgefühle, sozialer Rückzug, innere Anspannung und Unruhe, Albträume, Gedankenkreisen bis hin zu Suizidgedanken, die ich aber noch gut kontrollieren konnte.

Die wievielte Phase das war, kann ich nicht mehr zählen. Ehrlich gesagt ist das auch gar nicht wichtig, sondern eher die Frage „wann und wie komme ich da wieder raus?“

Unzählige Ratgeber im Internet, im Buchhandel und auf Social Media Plattformen können für den einzelnen Betroffenen und seinen Angehörigen nur Ideengeber sein und keinesfalls bieten diese Ratgeber die einzige ultimative Lösung (sie widersprechen sich ja auch manchmal) für jede Depression an. Manche Tipps helfen eher bei den ersten Anzeichen einer Depression, andere Vorschläge eignen sich dagegen besser bei schweren Symptomen und weitere dienen als Ergänzung oder wirken nur „nur“ in Kombination mit anderen Maßnahmen.

Auch der/die möglichen Auslöser für die depressiven Symptome spielen bei der Frage „wie kann ich die Symptome lindern?“ eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Bei manchen Betroffenen beginnt eine Depression schleichend, d.h. die ersten Krankheitszeichen werden anfangs kaum bemerkt und treten im Laufe der Zeit immer stärker und zahlreicher auf. Auch unterschiedliche Auslöser beeinflussen die Ausprägung und Dauer der Depression und so auch den Weg, wie die Symptome behandelt werden können.

Auslöser von Depressionen
eigene Zusammenstellung anhand von
persönlichen Unterlagen und Recherchen

Was dem Betroffenen hilft ist also oft ein Ausprobieren der verschiedenen Möglichkeiten und die Chance bei einer erneuten Depression auf seine eigenen persönlichen Erfahrungswerte zurückgreifen zu können.

Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, dass depressive Symptome aufgrund einer unheilbaren Krankheit eine andere Vorgehensweise erfordern als eine Depression, die durch chronische Überlastung oder zu wenig Licht (vgl. Winterdepression) entstanden ist.

Ich kann also hier in meinem Blog „nur“ einen Einblick von meinen Erfahrungen geben und keinesfalls haben meine Texte den Anspruch auf Vollständigkeit oder die Lösung aller Depressionen. 😉

von der Starre in die Bewegung

Manche betroffene Menschen spüren, wenn sich eine Depression entwickelt (z.B. sind öfter gereizt, schlafen schlechter oder neigen zu vermehrten Kopfschmerzen) und können dann aufgrund ihrer Vorerfahrungen rechtzeitig gegensteuern, um eine Verschlimmerung der Symptome zu verhindern. (z.B. sich Unterstützung holen, bewusst Auszeiten nehmen, Arbeitspensum reduzieren).

Bei mir kommt so eine depressive Phase meist schlagartig und oft ist ein klarer Auslöser vorausgegangen. Diesmal löste das abrupte Ende der Traumatherapie meine depressiven Symptome aus und ich hatte keine Chance mich mit Frühwarnsymptomen auseinander zusetzen. Die Aussage der Traumatherapeutin sorgte in meinem Körper für eine Art „Not-Aus“, d.h. alle Körperfunktionen, die nicht direkt fürs Überleben gebraucht werden, wurden abgeschaltet. Nach dem ich aus der Therapiepraxis wie ferngesteuert geflüchtet bin verfiel mein Körper zu Hause in eine Art Starre, die man ein bisschen mit dem Todstellreflex (Schreckstarre) in der Tierwelt vergleichen kann.

Video zum Thema Totstellreflex
direkt bei YouTube anschauen https://www.youtube.com/watch?v=Lj07KXPeqRE

In der Fachwelt wird dieser Zustand auch Stupor genannt und kann im Rahmen von schweren Depressionen und/ oder dissoziativen Störungen auftreten, als auch bei weiteren psychiatrischen und neurologischen Erkrankungen (z.B. Schizophrenie, Parkinson, verschiedenen Gehirnentzündungen)

Stupor ist ein Zustand psychischer und motorischer Erstarrung. Obwohl die Betroffenen wach sind, reagieren sie kaum oder gar nicht auf äußere Reize. Sie sind bewegungslos, mitunter ist ihre Muskulatur angespannt. Oft sind sie verstummt oder in ihrer sprachlichen Kommunikation deutlich eingeschränkt. 

Quelle und Infos Netdoktor.de

Diesen Zustand aktiv zu unterbrechen, habe ich bis jetzt noch nicht geschafft und kann mir auch irgendwie nicht vorstellen, wie ich im erstarrten Zustand, also in einer bewegungsunfähigen Verfassung, reagieren kann, vor allem weil auch mein Gehirn sich „aufgehängt“ (vgl. Computermeldung: „Programm reagiert nicht mehr“) hat 🤷‍♀️ .

Fehlermeldung

Irgendwann, also nach mehreren Stunden oder am nächsten Tag, lässt dieser Stupor bei mir nach. Auch Schlaf hilft mir beim Neustart meines Gehirns, das dann nach und nach seine Arbeit wieder aufnimmt. Es kann aber vorkommen, dass ich erneut in die Erstarrung falle, weil allein die Erinnerung einen erneuten Stupor bei mir auslösen kann (vgl. Trigger). Das Hochfahren der Gehirnfunktionen birgt bei mir aber auch die Gefahr, dass Suizidgedanken auftreten und ich Pläne schmiede, wie ich meinem Leben ein Ende setzen kann.

Das war diesmal gottseidank nicht der Fall, sondern mein Gehirn suchte fieberhaft nach einer Lösung, um diesen Zustand ohne Suizid zu beenden. Ich durchstöberte meine zahlreichen Gehirnwindungen nach selbst erarbeiteten Skills (also erprobte und bewährte Strategien), die mir in emotionalen Tiefs schon mal geholfen haben. Nicht jeder Skill hilft in jeder Situation, d.h. auch hier hängt die Bewältigungsstrategie von mehreren Faktoren ab, wie z.B. brauche ich einen Skill, um mich nicht selbst zu verletzten oder eher einen Skill, um die negative Gedankenspirale zu unterbrechen. Ich suchte also nach Möglichkeiten, die mich aus den Gefühlen der Hoffnungslosigkeit, Wertlosigkeit und Ohnmacht wieder herausholen können.

Ein erster möglicher Schritt auf meiner Skills-Liste – wenn sich die Erstarrung löst – ist ein Lebenszeichen in den Sozialen Netzwerken. Dies kann nur ein Like, ein Daumen hoch oder ein anderes Emoji auf die Nachfragen meiner Mitmenschen sein. Allein wieder reagieren zu können und meinen Unterstützern eine klitzekleine positive Rückmeldung zu geben, nachdem sie sich Sorgen um mich gemacht haben, tut mir gut und wenn auf diese Lebenszeichen keine Vorwürfe oder anderer Druck folgen, ermutigt es mich weitere Schritte aus dem Dunkeln zu unternehmen. So kann ich bald schriftlich einzelne Nachrichten austauschen und meine Mitmenschen überhaupt erstmal informieren, was der Auslöser meines plötzlichen Rückzugs war, denn dies ist für mein Umfeld nicht immer klar und sofort ersichtlich – viel zu schnell lande ich im Stupor.

Manchmal überfordern mich aber die Rückfragen noch, weil mir Worte fehlen, das Geschehen für Außenstehende verständlich zu beschreiben oder das Sprechen noch komplett blockiert ist. Mir tut es dann gut, wenn ich nicht reden muss und der Andere mich nicht unter Druck setzt, jetzt – unbedingt – sofort – zu erzählen was mich belastet. Sprechen über mich ist so ziemlich das Letzte was bei mir nach so einer Phase wieder funktioniert und bei manchen Themen schaffe ich es bis heute nicht (deshalb bin ich ja oft so dankbar über die Kunsttherapie ).

Gerade soziale Kontakte, die mich nicht unter Druck setzen, mich so nehmen wie ich bin und keine Forderungen an mich stellen, tun mir in dieser Zeit mega gut. Das können nette Nachrichten über Whatsapp, Email sein, solange ich nicht sprechen kann bis hin zu gemeinsamen Kaffee trinken mit Smalltalk über andere Themen als mich. Besonders gut eignet sich natürlich bei mir alles rund ums Laufen, aber auch Natur, Social Media oder Reiseberichte sind willkommene Abwechslung. Meine Konzentration dafür reicht anfangs leider nur ein paar Minuten, doch mit der Zeit wird´s besser. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die mich und meine Grenzen akzeptieren und mich nicht vor lauter „helfen wollen“ unter Druck setzen. Ich weiß, diese Antriebslosigkeit ist für manche Menschen schlecht auszuhalten und wird daher oft mit Faulheit, innerer Schweinehund, fehlendem Willen und Co verwechselt.

Neben den ersten vorsichtigen Treffen mit Menschen, die mir gut tun, hilft es mir auch, mich langsam an die Bewegung außerhalb meiner vier Wände zu wagen. Oft ist das für mich lästige Einkaufen der erste Schritt, um aus der Wohnung zu kommen, da der Kühlschrank nach dem Time Out gähnend leer ist. Ich esse zwar in diesen Zeiten fast nichts (Appetitlosigkeit), doch ein paar Vitamine in Form von Obst und Gemüse müssen sein, um wieder zu Kräften zu kommen. Die erste Bewegung an der frischen Luft tut gut, doch ist die ganze Aktion auch erstmal fürchterlich anstrengend und von Spaß keine Spur.

Doch durch meine vorherigen Erfahrungen mit depressiven Phasen ist mir bekannt, dass anfangs gar nichts Spaß macht – aber durch das Tun von Dingen, die mir vor(!) dieser depressiven Episode Vergnügen bereiteten, langsam die schrecklichen Symptome weniger werden. Das bedeutet für mich in dieser Zeit mich trotzdem zu bewegen, Sport zu machen, auch wenn´s mir schwer fällt – natürlich nicht auf dem vorherigen Niveau sondern statt laufen erstmal ein kurzer Spaziergang im Wald in Laufschuhen. Gerade Naturerlebnisse sorgen bei mir für die Reduzierung der Symptome und führen oft dazu, dass ich mich danach besser fühle.

Krafttanken auf dem Berg

Und so lies ich mich Ende Juli (ca. 4 Wochen später) auf den Vorschlag meiner Mutter ein, in den Bayrischen Wald zu fahren, um dort weit weg von Anforderungen, Druck und „Sprechen müssen“ die Natur zu erleben. Auch zeigte mir das Leuchttier vom Anfang dieses Blogbeitrags jede Nacht (Nachts sind die Symptome bei mir am Schlimmsten) dass es bei mir nur vorübergehend wohnte und im Bayrischen Wald Freunde wohnten, die mir jederzeit eine Auszeit bei sich im Off angeboten haben, wenn ich es mit meinen Monstern im Kopf brauchen kann.

Sonja auf dem Lusen

Zusammen mit meiner Mutter startete ich früh morgens, lange vor den anderen Wanderern, die seit Corona die Berge und Wälder bevölkerten, Richtung Osten. Ich hatte keine Ahnung, ob ich der Anstrengung schon gewachsen war und auch die Vorfreude hielt sich aufgrund der depressiven Symptome in Grenzen. Doch da meine Mutter mir keinen Druck machte und mir versprach jederzeit das Vorhaben abbrechen zu können, lies ich mich auf diese Wanderung ein. Je näher wir dem National Park kamen, desto leiser wurden meine Monster im Kopf und meine Stimmung veränderte sich von dunkel in neutral – das bedeutete ich konnte mich besser auf unser Vorhaben konzentrieren und die Angst vor dem Versagen und dass meine Mutter dadurch auf die Bergtour verzichten muss, wich zurück und machte Platz für die Eindrücke auf dem Weg zum Gipfel.

Egal wie hoch die Hürden auch sind, sie sehen so viel kleiner von hier oben aus

Tim Bendzko

Dieser Ausflug in die Natur und ins OFF der bayrischen Berge schaffte es, meine Monster im Kopf endlich wieder leiser werden zu lassen. Der anstrengende Aufstieg auf den 1373m hohen Lusen im Nationalpark Bayrischer Wald lies meine Kraft Stufe für Stufe zurückkehren und die schweren dunklen Gedanken machten Platz für neue Hoffnung.

Nach der Bergtour am Vormittag trennten sich am Nachmittag die Wege von meiner Mutter und mir, damit jeder seine eigenen Freunde besuchen konnte. Mit der Freundin aus Studientagen tat ich mich leichter über meine Erfahrungen in der Traumatherapie reden und profitierte dabei auch von ihrem Wissen über Traumafolgestörungen. Mit neuen Impulsen und Erkenntnissen fuhren meine Mutter und ich am Abend zurück nach Hause. Ich war deutlich entspannter und energiegeladener als in den Wochen zuvor, ebenso konnte ich endlich sagen: Ja, es hat mir Spaß gemacht!

Auch das Leuchttier kehrte nun endlich zu seinem vorgesehenen Besitzer zurück und jede Nacht, wenn ich nicht richtig schlafen kann, streckt mir mein Leuchttier sein leuchtendes Hinterteil entgegen und erinnert mich daran, dass es nach der Dunkelheit auch wieder hell wird.

6 Gedanken zu „Leuchttiere und andere Energietankstellen“

  1. Liebe Sonja, dein Beitrag zu den Phasen der Depression empfinde ich als sehr lehrreich und trägt viel zum Verständnis im Umgang mit dieser nicht wirklich sichtbaren Krankheit bei.
    DANKE, dass in du mich an deinem aufgewühlten Seelenleben teilhaben lässt und
    DANKE, dass du meine Bemühungen zur Selbsthilfe , aus deinem Blickwinkel so lieb aufgezählt hast.❤❤❤❤

  2. Liebe Sonja du hast Dir wirklich wieder sehr viel Mühe gegeben es einem Außenstehenden,, zu erklären, welche Formen, Auslöser oder Symptome die Depressionen haben können!

    Mich freut es ungemein das Du damals durch die Wanderung zum Lusen soviel Energie aufgetankt hast um aus dem off heraus zukommen!
    Vieleicht findest du neben dem Laufsport auch beim wandern immer öfter deine Ablenkung oder eine Kraftquelle!
    Alles Liebe 🤗🤗

  3. Huhu. Ich habe gerade einen längeren Kommentar geschrieben zum Thema „Traumatherapie beendet. Und da stand dann „Commentar Spam“ ich wüsste gerne, ob der trotzdem angekommen ist und wenn nicht, wie ich ihn dir trotzdem zukommen lassen kann. Finde hier nämlich leider auch keine Emailadresse.
    Liebe Grüße <3

    1. Dein Kommentar ist angekommen. Vielen lieben Dank schon mal dafür.
      Um Spam zu vermeiden, schalte ich jeden Kommentar persönlich frei und bis dahin, wird er anscheinend als Spam markiert. Ich weiß, aber leider (noch) nicht, wie ich das ändern kann.

      Auf deinen anderen Kommentar zur Traumatherapie antworte ich sicher noch. Ich „muss“ ihn erst nochmal für mich verarbeiten und drüber nachdenken🤗

  4. Liebe Sonja,
    ich bin wieder sehr beeindruckt von deiner Fähigkeit, dein persönliches Chaos zu beschreiben, nachdem es dir so schlecht gegangen ist. Du bist so reflektiert und kannst anderen so verständlich vermitteln wie es in dir ausgesehen hat.
    Gleichzeitig gibst du Hinweise für die Menschen um dich herum, wie sie dich unterstützen können, wenn sie es wollen/ können. Das ist so stark! Diese klare und deutliche Sprache könnte vielen so hilfreich sein, Patienten wie Angehörigen und/ oder Freunden. Ich hoffe sehr, dass sich nach dem Lesen der/ die Eine/ Andere traut, sich bei dir zu melden, der/ die es in der Vergangenheit noch nicht geschafft hat. Bitte schreibe weiter deine Einträge. Sie können so vielen Menschen helfen! Und danke fürs Teilen! Fühl dich ganz fest gedrückt. Ich möchte dich in meinem Leben nicht mehr missen. Alles, alles Liebe und Gute für dich, Bettina

    1. Liebe Bettina, wow…ich bin immer wieder erstaunt und gerührt, wie du meine Beiträge wahrnimmst und deine Rückmeldung tut mir sehr gut.
      Ja, ich werde weiter schreiben: in erster Linie für mich, aber auch für andere, die von meinen Beträgen profitieren. Denn das freut mich wirklich wahnsinnig. 😊😊

      Meine Texte dürfen deshalb gern auch Freunden, Bekannten gezeigt werden, sowie auch anderen, die damit etwas anfangen könnten.

      Drück dich ganz fest zurück.
      Sonja 🤗🤗

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