Traumatherapie

Ich? Ein Trauma?

Mir ist doch gar nix Schlimmes passiert

So dachte ich bis jetzt immer – denn ich kann mich (bis jetzt) an keine Katastrophe erinnern, die bei mir ein Trauma ausgelöst haben könnte. In über 15 Jahren ambulante Psychotherapie und diversen stationären Aufenthalten in Kliniken setzte ich mich bis her nicht mit diesem Thema auseinander. Ich schnappte zwar hin und wieder den Begriff Trauma auf, wenn Therapeuten/Ärzte untereinander über mich sprachen, doch irgendwie brachte ich das nicht mit mir in Verbindung. Ich traute mich auch nicht, intensiver nachzufragen und in den Entlassungsberichten tauchte davon auch nichts mehr auf. Also setzte sich in meinem Kopf fest, dass dieses „Trauma-Thema“ nichts mit mir zu tun hat und ich „nur“ Depressionen und Ängste habe, die ich in den Griff bringen muss – ich gab mir die Schuld daran, dass die Therapien nicht funktionierten. Schuld, mich nicht genug anzustrengen, zu blöd für die Therapie zu sein, mich nicht richtig ausdrücken zu können und mich eigentlich nur anzustellen.

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Manchmal ist Laufen das Einzige was Sinn macht

Die Leser, die schon länger meinem Blog folgen, wissen es bereits: Laufen hilft mir, in meinem Leben mehr psychische Stabilität zu erreichen. Und warum das so ist, möchte ich in diesem Blogartikel beschreiben.
(Die Geschichte, wie ich zum Laufen kam findet ihr hier)

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Die Saboteure in mir

meine Monster im Kopf außer Kontrolle

Es gibt Zeiten in meinem Leben, da würde ich am liebsten mit meinen Kopf gegen die Wand donnern – nur damit diese Quälgeister in meinem Kopf mich endlich in Ruhe lassen. Leider lassen sich damit nur für kurze Zeit irritieren – glaubt mir: ich habe das oft genug versucht – leider ohne dauerhaften Erfolg.

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Auf der Suche nach Antworten

Jetzt habe ich schon lange nicht mehr an meinem Blog weitergeschrieben und vielleicht hat der eine oder andere von euch schon auf einen neuen Beitrag gewartet.

Dass ich nichts neues veröffentlicht habe, lag aber weniger daran, dass es nichts mehr zu berichten gibt, sondern eher, dass viel zu viele Themen in meinem Kopf herumspuken und mich meine Monster im Kopf mit dem daraus entstehenden Chaos ganz schön auf Trab hielten. Außerdem gibt es in mir einen Anspruch, meinen Lesern ein Ergebnis oder zumindest wichtige Erkenntnisse zu präsentieren – doch dies funktionierte in der letzten Zeit bei mir nicht und deshalb lasse ich euch nun an meiner Suche nach Antworten teilhaben.

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Wahrheit kann weh tun

Inzwischen ist es fast ein Jahr her, Seit ich den Kontakt zu meiner langjährigen Psychotherapeutin abgebrochen habe – und noch immer belasten mich die Erlebnisse mit ihr und der daraus resultierte Therapieabbruch massiv.

Die gut gemeinten Ratschläge wie „vergiss es doch einfach“, „sei froh, dass du weg bist“ und „du musst jetzt nach vorne schauen“ helfen mir in diesen Momenten überhaupt nicht. Diese Sätze bewirken eher das Gegenteil, denn ich fühle mich unverstanden und nicht ernst genommen. Ich würde diese Erlebnisse ja gerne vergessen, ich würde ja gerne froh drüber sein und nur noch nach vorne schauen, doch es klappt irgendwie nicht! Gedanken wie: „was stimmt mit mir nicht? und „was mache ich nur falsch“ drängen sich daraufhin in den Vordergrund und lösen bei mir massive Schuldgefühle aus. „Hör doch nicht hin!“ ist dann bestimmt der nächste Tipp, oder?

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