Traumafolgestörungen

Narben erzählen Geschichten

Es ist Sommer und ich genieße mit einem kühlen Getränk neben mir den lauen Abend auf meinem Balkon. Während meine Finger diesen neuen Blogartikel in die Tastatur tippen, fällt mein Blick auf meinen rechten Unterschenkel. In dunklem rot und lila leuchtet mir eine ca. 3 cm im Durchmesser große Narbe entgegen, von der v-förmig 2 weitere rote Narbenstriche abgehen. Die rote Farbe zeigt, dass die Wundheilung erst vor kurzer Zeit abgeschlossen ist und der Körper noch aktiv mit dem Umbau von Narbengewebe beschäftigt ist, das die zuvor unwiederbringlich zerstörten Hautzellen ersetzen soll.

Wer meine Geschichte zu dieser Narbe (nochmal) nachlesen will, kann gerne mal im Archiv stöbern.

In meiner Zeit im Krankenhaus schrieb ich fast täglich eine Art Newsletter, um interessierte Menschen mit regelmäßigen Updates zum Klinikaufenthalt zu versorgen. In einzelnen Newslettern sind offene Wunden zu sehen.
Pass also gut auf dich auf.

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Kein Zuckerschlecken – oder warum Therapie so anstrengend ist

Momentan bin ich einfach müde. Vor allem nach den Therapiestunden bei der Ergotherapeutin fühle ich mich erschöpft und meistens falle ich danach total erledigt ins Bett. Diese Müdigkeit hält auch mehrere Tage an, so dass mir auch der Sport schwer fällt. Ehrlich gesagt bin ich… Weiterlesen »Kein Zuckerschlecken – oder warum Therapie so anstrengend ist

Ein Blick zurück

Das Jahr ist zwar schon über 3 Wochen alt, doch es lohnt sich nochmal ein Blick zurück, denn es gibt Dinge, die sich für mich verändert haben oder nun anders laufen. Positiv oder negativ – das ist für mich manchmal schwer zu bewerten, doch manches fühlt sich für mich nun leichter und/oder besser an oder meine Sichtweise darauf hat sich verändert.

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Ich spüre was, was du nicht siehst

Meine Monster im Kopf sind unsichtbar – darüber habe ich ja schon mal einen Blogartikel verfasst – und auch wenn sie von außen nur selten wahrnehmbar sind, beeinflussen sie mein Leben doch ziemlich stark.

eigene Gestaltung des Eisbergmodells 2018

Auf den ersten Blick ist es für Außenstehende oft schwer zu erkennen, dass ich mit psychischen Erkrankungen lebe. Erst im (näheren) zwischenmenschlichen Kontakt zeigen sich meine Probleme deutlicher und die Symptome meiner Traumafolgestörung treten mehr in den Vordergrund:

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Fehlbehandlung – wenn Therapie nicht hilft

Inzwischen sind es 2 Jahre – 2 Jahre Fragezeichen, Verwirrung und Unverständnis seit ich meine Psychotherapie bei der ehemaligen Therapeutin abgebrochen habe. Inzwischen kann ich zwar sagen, dass der Abbruch ein nötiger und richtiger Schritt war, doch die Erinnerungen an diese 12 Jahre sind trotzdem noch sehr präsent und beeinflussen meine Gegenwart in nicht unerheblicher Weise.

Vergiss es doch einfach!

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