Therapieerfahrung

Kein Zuckerschlecken – oder warum Therapie so anstrengend ist

Momentan bin ich einfach müde. Vor allem nach den Therapiestunden bei der Ergotherapeutin fühle ich mich erschöpft und meistens falle ich danach total erledigt ins Bett. Diese Müdigkeit hält auch mehrere Tage an, so dass mir auch der Sport schwer fällt. Ehrlich gesagt bin ich… Weiterlesen »Kein Zuckerschlecken – oder warum Therapie so anstrengend ist

Ein Blick zurück

Das Jahr ist zwar schon über 3 Wochen alt, doch es lohnt sich nochmal ein Blick zurück, denn es gibt Dinge, die sich für mich verändert haben oder nun anders laufen. Positiv oder negativ – das ist für mich manchmal schwer zu bewerten, doch manches fühlt sich für mich nun leichter und/oder besser an oder meine Sichtweise darauf hat sich verändert.

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Fehlbehandlung – wenn Therapie nicht hilft

Inzwischen sind es 2 Jahre – 2 Jahre Fragezeichen, Verwirrung und Unverständnis seit ich meine Psychotherapie bei der ehemaligen Therapeutin abgebrochen habe. Inzwischen kann ich zwar sagen, dass der Abbruch ein nötiger und richtiger Schritt war, doch die Erinnerungen an diese 12 Jahre sind trotzdem noch sehr präsent und beeinflussen meine Gegenwart in nicht unerheblicher Weise.

Vergiss es doch einfach!

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Das Ende der Traumatherapie

Mir wurde der Boden unter den Füßen weggezogen. Die letzten 5 Wochen verbrachte ich abwechselnd zwischen Hoffnung und Angst: diese Ungewissheit, ob eine Verlängerung der angefangenen Traumatherapie fortgesetzt werden kann, kostete mich jede Menge Kraft. Kraft, die ich benötigte, um mich von den Gedanken und Befürchtungen wieder ohne weitere professionelle Trauma-Bearbeitung dazustehen, abzulenken. Doch alles Daumen drücken und alle Zuversicht ausdrückenden Worte reichten nicht aus: nach nur 12(!) genehmigten Stunden ist die Traumatherapie für mich zu ende.

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Kunsttherapie – wenn mir die Worte fehlen

Ich kann doch nicht malen

Dieser Gedanke kommt wahrscheinlich vielen in den Kopf, die mit dem Thema Kunsttherapie bzw. Gestaltungstherapie in Berührung kommen. Auch bei mir blinkte dieses „ich kann nicht malen“ in großen Lettern vor meinem inneren Auge auf, als ich bei meinem ersten Klinikaufenthalt den Baustein „Gestaltungstherapie“ in meinem Therapieplan las. Er wurde 1x wöchentlich als Gruppentherapie angeboten und allein dieser Gedanke lies mein Herz vor Angst rasen. Malen? Auch noch in der Gruppe ?!? Oh nein!! Irgendwie musste ich an meine Erfahrungen in der Schule im Kunstunterricht denken: berühmte Bilder nachmalen, die benotet wurden und Lehrer, die mit dem Rotstift meine Bleistiftzeichnungen korrigierten. Auch der muffigen Geruch nach nassem Schwamm, offenen Farbentuben und feuchtem Papier gemischt mit dem übelriechendem Abfluss im Waschbecken, in dem die benutzten Pinsel ausgewaschen wurden, schoss mir sofort in die Nase. 👃 🙊🙊

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