Meine Monster im Kopf

Manchmal ist Laufen das Einzige was Sinn macht

Die Leser, die schon länger meinem Blog folgen, wissen es bereits: Laufen hilft mir, in meinem Leben mehr psychische Stabilität zu erreichen. Und warum das so ist, möchte ich in diesem Blogartikel beschreiben.
(Die Geschichte, wie ich zum Laufen kam findet ihr hier)

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Die Saboteure in mir

meine Monster im Kopf außer Kontrolle

Es gibt Zeiten in meinem Leben, da würde ich am liebsten mit meinen Kopf gegen die Wand donnern – nur damit diese Quälgeister in meinem Kopf mich endlich in Ruhe lassen. Leider lassen sich damit nur für kurze Zeit irritieren – glaubt mir: ich habe das oft genug versucht – leider ohne dauerhaften Erfolg.

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Freund oder Feind?

Meine Monster im Kopf als Security

Einige meiner Monster im Kopf haben es sich zur Aufgabe gemacht, mich und mein Überleben in der Welt zu sichern und sind deshalb ziemlich aktiv meine Umgebung auf potentielle Gefahren abzuscannen. Sobald sie eine Bedrohung für Leib und Leben entdecken, schlagen sie Alarm und ich verspüre, wie alle Lebewesen, Angst.

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Meine Monster im Kopf und die Selbstfürsorge

Alles für die Selbstoptimierung?

ME-TIME, SELF-CARE, Zeit für sich selbst, Selbstfürsorge, Quality Time, Work-Life-Balance, mehr Lebensqualität,…

Alles Begriffe, die mir (gefühlt) momentan überall begegnen, ebenso die dazugehörigen Produkte, die dem Leser ein besseres Leben ermöglichen sollen – wenn er sie denn kauft und anwendet.

Das Internet, Zeitschriften und die neuen Medien sind voll von Tipps und Ratschlägen, die helfen sollen, sich zu entspannen, neue Energie zu tanken oder gesünder zu leben. Es gibt Artikel für optimale Ernährung, Entspannungsübungen für Berufstätige, Tipps für mehr Bewegung trotz Stress im Alltag und vieles mehr. Für den einen gehört das Glas Wein am Abend dazu, für den anderen ein langes Vollbad mit extra viel Schaum oder eine Ganzkörpermassage im nahegelegenen Wellnesstempel.

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Rückblick: Die ersten Zweifel an der Therapie

Ein Jahr ist es mittlerweile her, als bei mir die ersten Zweifel an meiner langjährigen Psychotherapie aufkamen. Zweifel daran, ob ich wirklich alle Themen in der Therapie ansprechen darf. Natürlich gab es auch vorher schon Momente, wo ich mit dem Verhalten meiner Therapeutin Schwierigkeiten hatte, doch
– entweder rückte dieses Problem aufgrund aktueller Schwierigkeiten außerhalb des Therapiesettings wieder in den Hintergrund
– oder ich vetraute nach Ansprache meiner Schwierigkeiten den Worten meiner Psychotherapeutin, dass sie schon genau wisse, was sie tut
und damit war das Thema erstmal beendet.

Sprechblockade

Doch das änderte sich letztes Jahr im Juni: damals hatte ich mal wieder große Probleme mit dem Reden in der Therapie. Es wollte einfach nicht klappen, irgendwie war ich blockiert, weil immer so eine Angst „mich nicht verständlich ausdrücken“ zu können und dadurch falsch verstanden, nicht ernstgenommen zu werden, mitschwang.

Dieses „Nicht Reden können“ belastete mich damals wahnsinnig, ich wusste einfach nicht, wie ich es ändern sollte, wie ich es schaffen sollte trotz der Blockade zu reden. Ich wollte dieses Thema unbedingt in der Therapie ansprechen und bearbeiten.

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